SALON BAUKUNST / DIE HÄUSER

Häuser.

Nicht als Sammlung von Zimmern, sondern als Porträts: Wer lebt hier, was ist vorhanden, warum ist dieser Ort besonders – und wie lässt er sich weiterdenken?

HAUS 01 · CILENTO

Elena & Markus.

Ein altes Natursteinhaus für ein zweites Leben zwischen Rückzug, Arbeit und langen Tagen mit Gästen.

Natursteinhaus von Elena und Markus im Cilento
KONZEPTSTUDIE / VISUALISIERUNG.

Das Haus bringt seine Ordnung bereits mit. Die Aufgabe ist nicht, ihm eine neue Identität zu geben, sondern seine eigene wieder lesbar zu machen.

01 · WER

Elena & Markus.

Zwei Menschen, die nicht dauerhaft im Cilento leben, aber dort einen wirklichen Gegenpol zu ihrem Alltag suchen: einen Ort zum Ankommen, Arbeiten, Kochen, Lesen und Zusammensein.

02 · WAS

Ein Haus mit Haltung.

Ein altes Natursteinhaus im Cilento – mit klarer Kubatur, Satteldach, Außentreppe, Arkaden und weitem Blick. Viel brauchbare Substanz, dazu Spuren eines langen Lebens.

03 · WARUM

Wegen seiner Eigenheiten.

Gekauft wurde das Haus nicht, weil bereits alles passte, sondern wegen seiner einfachen Form, seiner Materialien und seiner selbstverständlichen Verbindung zum Ort. Der Bestand ist kein Hindernis, sondern der Ausgangspunkt.

04 · WIE

Lesen, bewahren, weiterdenken.

Der Entwurf beginnt mit genauem Hinsehen. Was den Charakter des Hauses trägt, bleibt. Was ihn verdeckt, wird geklärt. Neue Eingriffe sollen leise, handwerklich und selbstverständlich wirken.

EINGRIFFE AM HAUS

Bewahren.
Und weiterbauen.

Umbauten, Anbauten und Erweiterungen werden nicht als einzelne Effekte gedacht. Sie folgen aus dem Bestand, dem Ort und der Frage, was dem Haus wirklich fehlt.

01

Umbau.

Vorhandene Strukturen neu ordnen, Öffnungen präzisieren und die Qualitäten des Bestands wieder lesbar machen.

02

Anbau.

Neue Flächen nur dort ergänzen, wo sie dem Haus eine fehlende Funktion oder eine klarere Proportion geben.

03

Erweiterung.

Das Haus behutsam weiterbauen – in Material, Maßstab und Haltung eng mit dem Bestand verbunden.

04

Außenraum.

Terrassen, Pergola, Wege und Landschaft als Teil der Architektur denken, nicht als spätere Dekoration.